Westfälisches Glockenmuseum
WESTFÄLISCHES GLOCKENMUSEUMS GESCHER
- Das Mit-Mach-Museum lädt zur Zeitreise durch die Glockengeschichte ein -
Das Westfälische Glockenmuseum Gescher lädt mit vergrößerter Ausstellungsfläche, neukonzipierter Schausammlung und neuen museumspädagogischen Angeboten zu einer klingenden Entdeckungsreise durch die Glockengeschichte ein. Besucher werden in dem in Norddeutschland einmaligen Museum auf vielfältige Weise angeregt, sich in 20 Themenbereichen mit dem Musikinstrument und dem Kunstwerk „Glocke“ zu beschäftigen.
DIE NEUE SCHAUSAMMLUNG
Die umfangreiche Sammlung von Kirchen- und Kapellenglocken bietet einen spannenden und klingenden Einblick in 900 Jahre westfälische Glockengeschichte und Glockengießerkunst. Dabei werden neben bedeutenden Glocken aus Bronze auch Kirchenglocken aus Gussstahl, Eisenhartguss und Sonderlegierungen vorgestellt.
Bei Führungen und Museumsaktionen werden ausgewählte Glocken „angeschlagen“ und zum Klingen gebracht. Zwei Medieninstallationen erläutern mit Fotoserien und Begleittexten die Herstellung der Glockenformen sowie den Guss der Vredener Bienenkorbglocken und der Zuckerhutglocke aus Förde, der ältesten in Westfalen erhaltenen Glocke.
Im Musikraum können Besucher durch Forschen und Ausprobieren die Besonderheiten von Glockentönen und Glockenmusik entdecken. Töne und Tonentwicklung werden besonders gut hörbar, fühlbar und sogar an der „Wasserglocke“ sichtbar, die zu den Attraktionen des Museums zählt.
Bei Führungen werden einige Glocken wie im Kirchturm auch „schwingend“ geläutet; mit anderen Glocken wird gebeiert oder gekleppt, um historische Läutebräuche vorzuführen. Ein „Stokkenklavier“ lädt dazu ein, als Carilloneur auf einem Glockenspiel zu musizieren. Bekannte Glocken und Geläute aus westfälischen Kirchen werden an einer weiteren Medienstation mit Fotos und Tonbeispielen vorgestellt.
Dass Glockengießer noch im 17. Jahrhundert als begehrte Spezialisten auch als Kanonengießer tätig waren, verdeutlicht eindrucksvoll ein Kanonenrohr aus dem 17. Jahrhundert. Auf das Schicksal von Glocken in Kriegen und ihre Verwendung als Metallreserven wird in der neuen Schausammlung ebenfalls eingegangen. Glockenbruchstücke und Glocken mit Kennziffern der Beschlagnahme veranschaulichen dieses dunkle Kapitel der Glockengeschichte.
Wie auch heute noch in einer Glockengießerei gearbeitet wird, erfahren Museumsbesucher an der so genannten Glockengrube, die originalgetreu im Museum aufgebaut wurde. Schritt für Schritt lässt sich hier verfolgen, wie nach der Berechnung der Glockenrippe und der Anfertigung der Schablone zunächst eine dreiteilige Lehmform - bestehend aus dem Kern, der Falschen Glocke und dem Mantel - hergestellt wird. Werkzeuge für die Herstellung der Lehmformen und für den Glockenguss sowie Schablonen mit beträchtlichen Ausmaßen ergänzen die Thematik „rund um die Glockengrube“. Model und Abgüsse von Glockenverzierungen und Inschriften verdeutlichen die künstlerischen Gestaltungsweisen im Laufe der Jahrhunderte.
Auf die Geschichte der seit fast dreihundert Jahre in Gescher ansässigen Glocken- und Kunstgießerei Petit und Gebrüder Edelbrock weisen Glocken sowie Abgüsse von Gießerzeichen hin.
Eine Medienstation mit Filmen und Fotoserien von den Arbeiten in der Gescheraner Glockengießerei bietet die Möglichkeit, sich ausgiebiger mit der Thematik zu beschäftigen. Gerade für jüngere Museumsbesucher kann hier auch der bekannte Glockenfilm aus der Sendung mit der Maus vorgeführt werden.
Im Obergeschoss des Westfälischen Glockenmuseums Gescher werden in weiteren Themenbereichen Glocken gezeigt, mit denen im Alltagsleben in Schulen, Läden und Fabriken, auf Hausdächern oder auf Schiffen die Tageszeiten angekündigt, vor Gefahren gewarnt oder Signale gegeben wurden. Ihre Herstellung wird anhand von Geräten und Glockenformen aus einer Gelbgießerei verständlich. Die Unterschiede von Form, Gestalt und Klang von Tierschellen und Tierglocken hebt ein weiterer umfangreicher und abwechslungsreicher Sammlungsschwerpunkt hervor.
Text- und Informationstafeln leiten Besucher und junge Glockenforscher durch die 20 Themenbereiche der Schausammlung. Experimente und museumspädagogische Aktionen ermuntern zur Beschäftigung mit Glocken und machen diese auf vielfältige Weise erlebbar und im Wortsinne (er)hörbar. An den neuen Medienstationen können Fotoserien, Filme und Glockengeläute abgerufen, betrachtet und gehört werden.
Das Museumsteam bietet zudem eine rund einstündige Führung durch die Sammlung an, in der das Phänomen „Glocke“ mit Klang- und Läutevorführungen umfassend vorgestellt wird.
MUSEUMSPÄDAGOGIK IM WESTFÄLISCHEN GLOCKENMUSEUM GESCHER
Unterricht im Museum
Für jüngere Museumsbesucher, Schulklassen, Kindergärten sowie Eltern mit Kindern werden neue altersspezifische Angebote „rund um die Glocke“ zum Forschen - Entdecken - Ausprobieren angeboten.
Kindergeburtstage
Für Geburtstagskinder und ihre Gäste organisiert die Museumsmannschaft klangvolle Geburtstagsfeiern „rund um die Glocke“.
Angebote für Senioren
Für Seniorengruppen werden nicht nur Führungen durch die Sammlung, sondern auch Museumsprogramme zum Mitmachen angeboten.
Angebote für Menschen mit Behinderung
Alle Angebote des Westfälischen Glockenmuseums Gescher können so gestaltet werden, dass ein Museumsbesuch für Menschen mit Handicap zu einem spannenden und klingenden Erlebnis wird.
INFORMATIONEN - ANSCHRIFTEN
Besuchsadresse
Westfälisches Glockenmuseum, Lindenstraße 2, 48712 Gescher
Tel: 02542-7144
Öffnungszeiten
Dienstag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr
Am 24., 25. und 26. Dezember sowie am 31. Dezember und 01. Januar ist das Westfälische Glockenmuseum geschlossen.
Museumspädagogik - Anmeldungen - Informationen
Museumsleitung, Lindenstr. 2, 48712 Gescher
Tel: 02542-7144
Mail: sonntag@gescher.de
EINTRITTSPREISE
Eintrittspreise
Erwachsene EUR 3,00
Kinder EUR 1,50
Ermäßigung EUR 2,00
Familienkarte EUR 8,00
Schulklasse (pro Schüler) EUR 1,50
FÜHRUNGEN
Gruppenpreise
Erwachsene EUR 20,00
Kinder EUR 10,00
Abendführungen
für Erwachsene EUR 40,00
Themenführung EUR 50,00
Die ausführliche Entgeltordnung für den Besuch der Museen der Stadt Gescher können Sie hier einsehen:
Besuchen Sie auch die Website unseres Kooperationspartners, des DEUTSCHEN GLOCKENMUSEUMS e.V.
INFORMATIONEN ZUR BAUMASSNAHME
Gemeinsam mit dem Architekturbüro Hans-Jürgen Gebker haben Verwaltungsleitung, Förderverein und Museumsleitung im Jahr 2009 nicht nur ein Konzept für die Verdoppelung der Ausstellungsfläche auf rund 465 qm erarbeitet, sondern zugleich die Voraussetzungen für die bauliche und touristische Aufwertung der so genanten Museumsinsel mit dem Glockenmuseum und dem Freilichtmuseum „Museumshof auf dem Braem“ geschaffen.
INFORMATIONEN ZUR FÖRDERUNG
Die Erweiterung des Westfälischen Glockenmuseums Gescher und die Errichtung einer behindertengerechten Toilettenanlage wurde von folgenden Stiftungen und Einrichtungen großzügig unterstützt:
Mit der (Neu)Eröffnung am 03. Dezember 2010 wurde das Westfälische Glockenmuseum Gescher nach einjähriger Bauzeit der Öffentlichkeit übergeben.
- Das Mit-Mach-Museum lädt zur Zeitreise durch die Glockengeschichte ein -
Das Westfälische Glockenmuseum Gescher lädt mit vergrößerter Ausstellungsfläche, neukonzipierter Schausammlung und neuen museumspädagogischen Angeboten zu einer klingenden Entdeckungsreise durch die Glockengeschichte ein. Besucher werden in dem in Norddeutschland einmaligen Museum auf vielfältige Weise angeregt, sich in 20 Themenbereichen mit dem Musikinstrument und dem Kunstwerk „Glocke“ zu beschäftigen.
DIE NEUE SCHAUSAMMLUNG
Die umfangreiche Sammlung von Kirchen- und Kapellenglocken bietet einen spannenden und klingenden Einblick in 900 Jahre westfälische Glockengeschichte und Glockengießerkunst. Dabei werden neben bedeutenden Glocken aus Bronze auch Kirchenglocken aus Gussstahl, Eisenhartguss und Sonderlegierungen vorgestellt.
Bei Führungen und Museumsaktionen werden ausgewählte Glocken „angeschlagen“ und zum Klingen gebracht. Zwei Medieninstallationen erläutern mit Fotoserien und Begleittexten die Herstellung der Glockenformen sowie den Guss der Vredener Bienenkorbglocken und der Zuckerhutglocke aus Förde, der ältesten in Westfalen erhaltenen Glocke.
Im Musikraum können Besucher durch Forschen und Ausprobieren die Besonderheiten von Glockentönen und Glockenmusik entdecken. Töne und Tonentwicklung werden besonders gut hörbar, fühlbar und sogar an der „Wasserglocke“ sichtbar, die zu den Attraktionen des Museums zählt.
Bei Führungen werden einige Glocken wie im Kirchturm auch „schwingend“ geläutet; mit anderen Glocken wird gebeiert oder gekleppt, um historische Läutebräuche vorzuführen. Ein „Stokkenklavier“ lädt dazu ein, als Carilloneur auf einem Glockenspiel zu musizieren. Bekannte Glocken und Geläute aus westfälischen Kirchen werden an einer weiteren Medienstation mit Fotos und Tonbeispielen vorgestellt.
Dass Glockengießer noch im 17. Jahrhundert als begehrte Spezialisten auch als Kanonengießer tätig waren, verdeutlicht eindrucksvoll ein Kanonenrohr aus dem 17. Jahrhundert. Auf das Schicksal von Glocken in Kriegen und ihre Verwendung als Metallreserven wird in der neuen Schausammlung ebenfalls eingegangen. Glockenbruchstücke und Glocken mit Kennziffern der Beschlagnahme veranschaulichen dieses dunkle Kapitel der Glockengeschichte.
Wie auch heute noch in einer Glockengießerei gearbeitet wird, erfahren Museumsbesucher an der so genannten Glockengrube, die originalgetreu im Museum aufgebaut wurde. Schritt für Schritt lässt sich hier verfolgen, wie nach der Berechnung der Glockenrippe und der Anfertigung der Schablone zunächst eine dreiteilige Lehmform - bestehend aus dem Kern, der Falschen Glocke und dem Mantel - hergestellt wird. Werkzeuge für die Herstellung der Lehmformen und für den Glockenguss sowie Schablonen mit beträchtlichen Ausmaßen ergänzen die Thematik „rund um die Glockengrube“. Model und Abgüsse von Glockenverzierungen und Inschriften verdeutlichen die künstlerischen Gestaltungsweisen im Laufe der Jahrhunderte.
Auf die Geschichte der seit fast dreihundert Jahre in Gescher ansässigen Glocken- und Kunstgießerei Petit und Gebrüder Edelbrock weisen Glocken sowie Abgüsse von Gießerzeichen hin.
Eine Medienstation mit Filmen und Fotoserien von den Arbeiten in der Gescheraner Glockengießerei bietet die Möglichkeit, sich ausgiebiger mit der Thematik zu beschäftigen. Gerade für jüngere Museumsbesucher kann hier auch der bekannte Glockenfilm aus der Sendung mit der Maus vorgeführt werden.
Im Obergeschoss des Westfälischen Glockenmuseums Gescher werden in weiteren Themenbereichen Glocken gezeigt, mit denen im Alltagsleben in Schulen, Läden und Fabriken, auf Hausdächern oder auf Schiffen die Tageszeiten angekündigt, vor Gefahren gewarnt oder Signale gegeben wurden. Ihre Herstellung wird anhand von Geräten und Glockenformen aus einer Gelbgießerei verständlich. Die Unterschiede von Form, Gestalt und Klang von Tierschellen und Tierglocken hebt ein weiterer umfangreicher und abwechslungsreicher Sammlungsschwerpunkt hervor.
Text- und Informationstafeln leiten Besucher und junge Glockenforscher durch die 20 Themenbereiche der Schausammlung. Experimente und museumspädagogische Aktionen ermuntern zur Beschäftigung mit Glocken und machen diese auf vielfältige Weise erlebbar und im Wortsinne (er)hörbar. An den neuen Medienstationen können Fotoserien, Filme und Glockengeläute abgerufen, betrachtet und gehört werden.
Das Museumsteam bietet zudem eine rund einstündige Führung durch die Sammlung an, in der das Phänomen „Glocke“ mit Klang- und Läutevorführungen umfassend vorgestellt wird.
MUSEUMSPÄDAGOGIK IM WESTFÄLISCHEN GLOCKENMUSEUM GESCHER
Unterricht im Museum
Für jüngere Museumsbesucher, Schulklassen, Kindergärten sowie Eltern mit Kindern werden neue altersspezifische Angebote „rund um die Glocke“ zum Forschen - Entdecken - Ausprobieren angeboten.
Kindergeburtstage
Für Geburtstagskinder und ihre Gäste organisiert die Museumsmannschaft klangvolle Geburtstagsfeiern „rund um die Glocke“.
Angebote für Senioren
Für Seniorengruppen werden nicht nur Führungen durch die Sammlung, sondern auch Museumsprogramme zum Mitmachen angeboten.
Angebote für Menschen mit Behinderung
Alle Angebote des Westfälischen Glockenmuseums Gescher können so gestaltet werden, dass ein Museumsbesuch für Menschen mit Handicap zu einem spannenden und klingenden Erlebnis wird.
INFORMATIONEN - ANSCHRIFTEN
Besuchsadresse
Westfälisches Glockenmuseum, Lindenstraße 2, 48712 Gescher
Tel: 02542-7144
Öffnungszeiten
Dienstag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr
Am 24., 25. und 26. Dezember sowie am 31. Dezember und 01. Januar ist das Westfälische Glockenmuseum geschlossen.
Museumspädagogik - Anmeldungen - Informationen
Museumsleitung, Lindenstr. 2, 48712 Gescher
Tel: 02542-7144
Mail: sonntag@gescher.de
EINTRITTSPREISE
Eintrittspreise
Erwachsene EUR 3,00
Kinder EUR 1,50
Ermäßigung EUR 2,00
Familienkarte EUR 8,00
Schulklasse (pro Schüler) EUR 1,50
FÜHRUNGEN
Gruppenpreise
Erwachsene EUR 20,00
Kinder EUR 10,00
Abendführungen
für Erwachsene EUR 40,00
Themenführung EUR 50,00
Die ausführliche Entgeltordnung für den Besuch der Museen der Stadt Gescher können Sie hier einsehen:

INFORMATIONEN ZUR BAUMASSNAHME
Gemeinsam mit dem Architekturbüro Hans-Jürgen Gebker haben Verwaltungsleitung, Förderverein und Museumsleitung im Jahr 2009 nicht nur ein Konzept für die Verdoppelung der Ausstellungsfläche auf rund 465 qm erarbeitet, sondern zugleich die Voraussetzungen für die bauliche und touristische Aufwertung der so genanten Museumsinsel mit dem Glockenmuseum und dem Freilichtmuseum „Museumshof auf dem Braem“ geschaffen.
INFORMATIONEN ZUR FÖRDERUNG
Die Erweiterung des Westfälischen Glockenmuseums Gescher und die Errichtung einer behindertengerechten Toilettenanlage wurde von folgenden Stiftungen und Einrichtungen großzügig unterstützt:
Mit der (Neu)Eröffnung am 03. Dezember 2010 wurde das Westfälische Glockenmuseum Gescher nach einjähriger Bauzeit der Öffentlichkeit übergeben.
Ihr/e Ansprechpartner/in:
| Herr Dr. Hendrik Sonntag |
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Museen der Stadt Gescher
Lindenstraße 2 48712 Gescher |
Telefon: 02542 7144
Telefax: 02542 98012 |















